
Normalerweise nähert man sich dem Ruhrgebiet über Museen, Theater, Musik – und natürlich über die Industriekultur. Man sollte es aber, wie Ruhrpottkind Uli Auffermann, auch einmal outdoor probieren – am besten Wandern und Paddeln kombiniert, und das entlang der Seele des Reviers, der Ruhr. Hier vereint sich alles: Naturidyll, nette Menschen und große Historie!
Wie wohltuend, jetzt die Beine im Boot ausstrecken zu können! Kein Wunder, denn uns stecken rund 18 Kilometer in den Beinen. Gewandert! Rauf und runter – auf breiten Asphaltwegen direkt am Wasser, schattig im Wald, steil hinauf auf schmalem, steinigem Pfad. Und nun der Höhepunkt des Tages: Genussvoll den Fluss hinunter paddeln, der untergehenden Sonne entgegen, angefüllt mit starken Eindrücken des Tages, die nunmehr im Einklang mit der ruhigen, zeitlosen Bewegung des Flusses ihre Vollendung finden.